Schlecht begonnen, gut beendet, aber Saisonziel verpasst. Mit diesen Worten lässt sich die Saison der Eisenstein Baskets Feldkirch in der zweiten Basketball-Bundesliga West zusammenfassen. Die Montfortstädter waren mit dem Ziel gestartet, ein Play-off Ticket zu ergattern – am Ende fehlte ein Quäntchen Glück zum Halbfinaleinzug.
Nachdem die Feldkircher in der ersten Saisonhälfte oft mit sich selbst und den Schiedsrichtern haderten und dementsprechend erfolglos blieben, kam das Baskets-Rädchen mit fortlaufender Saisondauer besser zum Laufen. In den letzten fünf Spielen konnten sich die Eisenstein Baskets drei Mal durchsetzten – nur gegen die beiden besten Teams der Liga setzte es hauchdünne Niederlagen.
Mit einem deutlichen 88:67 (35:25)-Sieg gegen Union Enns fand die Saison einen passenden Ausklang. Der Sieg gegen die ersatzgeschwächten Oberösterreicher stand während des Spiels fast nie in Frage – zu groß war stets der Abstand zu den Lions. Angeführt von Uremovic (25 Punkte), steuerten noch Omenka (14), Büchele (12), Mattheus (9), Taskapan (6), Savic (6), Strah (4) und Yilmaz (2) Punkte zum Saisonabschlusssieg bei.
„Wie auch letzte Saison fanden wir leider zu spät zu unserer Form. Hätten wir bereits zu Saisonbeginn als geschlossenes Team gespielt, würde die Situation heute wahrscheinlich ganz anders aussehen“, meint Baskets-Coach Yilmaz.
Planung beginnt
Bei den Feldkirchern wird in den kommenden Wochen die Planung für die neue Saison beginnen. Mit Ausnahme von Taskapan und Uremovic, die sich ihre Entscheidung aufgrund der beruflichen Situation noch offen halten wollen, haben alle anderen Spieler signalisiert, auch im Herbst wieder in der zweiten Bundesliga West auf Korbjagd gehen zu wollen.
Abzuwarten bleibt nur, wie die Liga aussehen wird, da eventuell geplant ist, aus drei Divisionen zwei zu machen. „Da unser Team nur aus berufstätigen Amateurspielern besteht, können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen, ob wir beispielsweise bei einer 10er-Liga mit mehreren Teams aus Kärnten und Oberösterreich mit an Bord wären, da der Reiseaufwand dementsprechend hoch wäre“, so Baskets-Pressesprecher Patrick Maier.
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