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Highschool in den USA

 

Domenik Maier nimmt Abschied von Feldkirch.
Domenik Maier, das größte Talent, welches Feldkirch je hervorgebracht hat, nimmt Abschied in die USA. Domenik wird die nächste Saison in einer privaten amerikanischen Highschool verbringen. Er wurde in eine der besten Highschools in Amerika aufgenommen.

Die "Winchendon School" in Massachusetts zählt zu den erfolgreichsten Basketball-Schulen der USA in den letzten Jahren. Vom letztjährigen ersten Team kamen ALLE 12 und vom zweiten Team 7 Spieler auf ein NCAA Div. I College!!! 

Sport-Experten nehmen an, dass das kommende Jahr unter der Herrschaft von Winchendon stehen wird. Auch der Highschool-Trainer von Rhode Island (Domenik hat sehr guten Kontakt zu dieser Schule) bestätigte, dass Winchendon nächste Saison mit Sicherheit "Nationaler Meister" wird...Massachusetts

Domenik wird eine sehr große Lücke im Team der Baskets hinterlassen. Er war nicht nur Topscorer der letzten Saison, er war und ist auch der erfolgreichste Spieler in der Geschichte des Basketballclubs Feldkirch:

Domenik begann im Alter von 11 Jahren mit dem Basketballsport. Unter Werner Gerold, der damals sein Mini-Trainer in der Schule und im Verein war, machte Domenik seine ersten "Basketball-Schritte". Von dort an ging es fast immer steil bergauf. Das erste Basketballgold wurde in der gleichen Saison (1993/'94) nach Feldkirch geholt.

Domenik Maier im Alter von 12 JahrenIn der Saison 1994/'95 musste sich die HS Feldkirch-Levis im Schulmilchcup-Finale (rechtes Foto) der HS Bergmannstraße geschlagen geben.

Domenik gewann seinen zweiten Meistertitel in der Saison 1995/'96. Da er zusätzlich noch in der Jugendmannschaft mitspielte, konnte er auch dort Punkte sammeln und er war stets unter den TOP-10 in Vorarlberg. Von 16. 3 Punkten im Schnitt, konnte er sich im Laufe dieser Saison auf 20.1 P/Sp. verbessern und war somit als Schülerspieler fünftbester Scorer in der Vorarlberger Jugendliga. Im Schulmilchcup-Finale musste sich die HS Levis wieder der HS Bergmannstraße geschlagen geben.

Im Herbst 1996 kam der erste Rückschlag für Domenik. In einem Trainingsspiel sprang er mir auf den Fuß. Domenik knickte um und riss sich 3 Bänder im Sprunggelenk. Am nächsten Tag wurde er in Schruns von Dr. Schenk operiert. Domenik musste fast zwei Monate pausieren, bevor er wieder spielen durfte. Mitte Dezember war die erste Runde der ÖMS in Feldkirch. Obwohl er in jedem Spiel fast 30 Punkte machte (er hätte eigentlich zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht spielen dürfen), schieden wir in der ersten Runde aus.

In der Vorarlberger Jugendliga war Domenik zweitbester Scorer mit 24,0 P/Sp. In der Juniorenliga war er nach Florian Pichler zweitbester Werfer der Juniorenmannschaft mit 17. 5 P/Sp. Im Jugend- und Junioren-Finale mussten wir uns aber jeweils den Dornbirnern geschlagen geben und wurden somit Vizemeister.

Sein hartes Wurftraining wurde beim Landesliga-Finale in Bludenz belohnt. Domenik wurde als 14-jähriger Jugendspieler "Vorarlberger 3-Punkte-Champion". Im Finale besiegte er mit 8 von 10 "Dreiern" den Titelverteidiger Alexander Battisti aus Bludenz. Im Sommer 1997 der zweite Schock. Domenik verletzt sich auf dem Schoren-Freiplatz den anderen Fuß und musste wieder operiert werden. Er konnte den ganzen Sommer nicht trainieren und versäumt auch die ersten Monate der neuen Saison.

Domenik MaierDie Saison 1997/98 gehört dennoch zu Domenik's erfolgreichsten Saisonen. Unter unserem neuen Trainer Netschko (Nezad Cehic), konnten wir uns Österreichweit einen guten "Namen" machen. Mit der Jugendmannschaft kamen wir ungeschlagen ins Finale-Four. Leider hatten wir großes Pech und verlor das Halbfinale gegen Oberwart (in der Vorrunde hatten wir Oberwart zweimal geschlagen!)  und somit war der Traum von der Goldmedaille ausgeträumt. Im Spiel um Platz 3 konnten wir uns gegen Salzburg klar durchsetzen und somit die erste nationale Medaille nach Feldkirch holen. Domenik war mit über 37 P/Sp. der erfolgreichste Werfer Österreichweit! Die Vorarlberger Jugendliga gewannen wir souverän!

Aleks und Domenik nach dem Gewinn des LL-TitesMit der Juniorenmannschaft wurden wir 6. der österreichischen Meisterschaft. Gegen Möllersdorf - letzte Runde vor dem Final-Four - spielten wir in der ersten Halbzeit sehr schlecht. Die Zweite war wesentlich besser, jedoch reichte es nicht mehr zum Sieg (Domenik machte in der zweiten Halbzeit 31 Punkte!) Obwohl wir St. Pölten schlagen konnten, reichte es nicht aus für das Erreichen des Final-Four. (... wenn wir gegen Möllersdorf nur 6 Punkte(!) mehr gemacht hätten, wären wir im Final-Four gewesen...) Jedoch konnten wir uns mit dem Gewinn des Vorarlberger Junioren-Titels, das "bittere" Ausscheiden bei den ÖMS versüßen...:-)

Da wir in der Landesliga gegen das gleiche Team um den Titel kämpften, wie in der Juniorenliga, war es natürlich gleich doppelt spannend. Es standen erstmals zwei Juniorenmannschaften im Landesliga-Finale. Obwohl beim Finale unser Trainer Netschko mitspielte, verloren wir das Spiel - man könnte sagen mit der Schlusssirene - und wir mussten uns wohl oder übel mit dem Vizemeister-Titel begnügen... (zur Erklärung warum Juniorenteam: Netschko spielte erst im Finale. Auch wenn Netschko nicht gespielt hätte, wäre das Juniorenteam Vizemeister geworden, da wir ja bis ins Finale ohne Herrenspieler spielten...(aber eigentlich ist das ja ohne Bedeutung :-) ))

Die neue Saison (1998/'99) brachte wieder tolle Erfolge. Domenik wurde der Leader in der Landes- und Juniorenliga. Bei den Junioren machte er im Schnitt 34.1 Punkte. Jenseits der 3-Punkte-Linie warf Domenik 54.% (!) und vom Feld stolze 70. %. Aber auch die Herrenliga führte er mit einem Schnitt 23.07 Punkten und insgesamt 56 getroffenen "Dreiern" in 15 Spielen an. Bei den Junioren konnten wir den Titel erfolgreich verteidigen. Das erste Finalspiel gegen Dornbirn konnten wir sogar mit +40 (!) Punkten für uns entscheiden...! Aber auch der Landesmeister- und Basketball-Westliga-Titel ging heuer zum ersten mal nach Feldkirch.

Dies waren ein paar Auszüge aus Domenik's Basketball-Leben, der letzten Jahre. Ich und der ganze Verein, wünschen ihm alles Gute für die Zukunft und möge sein Traum vom Profi-Basketballer in Erfüllung gehen.

Patrick Maier ...