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Für den 2,10-m-Riesen ist
auch die NBA in Griffweite
Für
Aleksandar "Aco" Djuric (19) ist die NBA wieder einen
kleinen Schritt näher gerückt. Die Seattle SuperSonics
sind am Bregenzer Basketballer interessiert.
VON SEFF DÜNSER
(NEUE,
http://www.neue.vol.at, 20. Juli 2002)
Selbst die weltbeste
Basketball-Liga interessiert sich schon für den
Bregenzer. Ein Scout der Seattle SuperSonics hat den
19-jährigen bei einem Trainingscamp in Treviso in
Italien unter die Lupe genommen und danach
kontaktiert. Der Europa-Späher des Klubs aus der
nordamerikanischen National Basketball Association
(NBA) hat ihm vorgeschlagen, doch noch ein weiteres
Jahr beim österreichischen Meister Kapfenberg zu
bleiben, um ausreichend Spielpraxis zu haben. In einem
Jahr, so der Plan des slowenischen Talent-Scouts, soll
Djuric auf die NBA-Drafts-Liste gesetzt werden, damit
sich Seattle die Transfer-Rechte an ihm sichern kann.
Angebot aus
Frankfurt
Allerdings
interessieren sich auch europäische Vereine für
Österreichs größtes Basketball-Talent. Dem
Vorarlberger liegen nach eigenen Angaben Angebote des
vorjährigen deutschen Halbfinalisten Frankfurt
Skyliners, des italienischen Erstligisten Livorno und
von Roter Stern Belgrad vor.
In den nächsten Tagen
muss sich Aco Djuirc entscheiden. Reizvoll ist für ihn
vor allem Frankfurt, auch aus finanziellen Gründen.
Aber auch die NBA-Perspektive ist für ihn von
Interesse. Eigentlich wollte der 2,10 Meter große
Angriffsspieler nach zwei nationalen Meistertiteln in
Folge Kapfenberg verlassen, um sich im Ausland weiter
entwickeln zu können.
Das Konzept der
SuperSonics, das vorsieht, ihn ein weiteres Jahr in
der Steiermark zu belassen und ihm vor einem möglichen
Transfer in die USA weitere zwei Spielzeiten bei einem
europäischen Klub zu parkieren, spielt in seinen
Überlegungen aber auch eine große Rolle.
Acos neuer
Coach
Der
Niederländer Toni Vujanic übernimmt das Traineramt bei
Montan Kapfenberg. Der 43-Jährige war in den
vergangenen vier Jahren in Deutschland tätig und
betreute zuletzt den Zweitligisten Magdeburg. Im Juni
hatte sich der Kapfenberger Erfolgscoach Michael
Schrittwieser, der die Obersteirer 2001 und 2002 zum
Titel geführt hatte, überraschend in die Position des
Sportdirektors zurückgezogen. "Vujanic scheint der
Mann zu sein, den wir so lange gesucht haben", freute
sich Schrittwieser über die Verpflichtung des neuen
Trainers.
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